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CDU Sachseneim - Aktionen: Kommunale Kriminalprävention (2008)

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Kennenlernen baut subjektive Ängste ab Vortrag zur kommunalen Kriminalprävention

Sachsenheim, 21. APRIL 2008

Die "Kommunale Kriminalprävention" sowie die Präsenz der Polizei im Stadtgebiet waren am Donnerstagabend die Schwerpunkte bei einem Vortragsabend der CDU-Sachsenheim im Haus der Senioren.
Rund 30 Besucher verfolgten mit großem Interesse die Vorträge zu den Themen Prävention und Präsenz mit Schwerpunkt Kriminalität im Stadtgebiet. Da blieben Fragen nicht aus. Mit dem Ersten Kriminalhauptkommissar Hermann Dengel, Leiter Kriminalprävention der Polizeidirektion Ludwigsburg, und Polizeioberkommissar Maik Biedermann, dem Leiter des Polizeiposten Sachsenheim, hatte der CDU-Stadtverband kompetente Referenten eingeladen.

Was die Betreuung der Polizei anbelangt, so kommt man seit der Reform 2005 in den sechs Revieren des Landkreises Ludwigsburg nur mit insgesamt 22 statt wie früher mit 33 Polizeiposten aus. Die Posten Markgröningen, Schwieberdingen und Sachsenheim gehöen zum Polizeirevier Vaihingen. Im Tagesschichtdienst betreuen beim Polizeiposten Sachsenheim sechs Polizeibeamte die Bereiche Sachsenheim mit rund 17 000 Einwohnern und Sersheim mit rund 5000 Einwohnern. "Gibt es da noch Zeit für Streifenfahrten?", wollte ein Bürger aus Häfnerhaslach wissen, was der Polizeioberkommissar Maik Biedermann bejahte.

Die Straftaten im Bereich des Stadtgebiets seien von 382 im Jahr 1999 auf 465 gestiegen. Zunahmen hätte es dabei vor allem bei Sachbeschädigungen und Köperverletzungen gegeben. Einher ginge allerdings eine gute Aufklärungsquote von 56 Prozent. Ein Rückgang ist bei den Wohnungseinbrüchen zu verzeichnen. Im Bereich des Reviers Vaihingen sind es 41, vergangenes Jahr 62, was in den Jahren 2003 und 2004 noch mit weit über 100 Fällen in der Statistik zu finden war. Die Abnahme sei auf die damals verstärkt erfolgten Präventionsmaßnahmen zurückzuführen, meinte Polizist Biedermann, der gleich auf eine "neuen Begehungsweise" der Täter aufmerksam machte. Der Tipp dazu: Immer die Haustüren beim Weggehen und in der Nacht verschließen.

Was das Zivilcourage beträfe, so müsse die Situation von jeder Person selber eingeschätzt werden, so Biedermann zu eventuellen Repressalien. Keineswegs sollen jedoch Bürger einschreiten, warnte der 43-Jährige, der seit 2004 beim Polizeiposten Sachsenheim ist. Der Meinung ist ebenfalls Hermann Dengel, der in seinem Vortrag die "Kommunale Kriminalprävention" (KKP) erläuterte. Unter KKP verstehe man das Zusammenwirken von Bürgern und Behöden, die sich zum Ziel gesetzt haben, etwas zu unternehmen, dass es in ihrer Kommune oder ihrem Stadtteil nicht zu Kriminalität komme. "Ein gut nachbarschaftliches Miteinander kann aufkommende Kriminalität verhindern", so der Kriminalhauptkommissar zu einer möglichen Prävention durch Bürgerbeteilung und Agenda-Gruppen. Als Beispiel führte Hermann Dengel Ordnungsstöungen von Jugendlichen an. Hier müsse man sich zusammensetzen, Verständigung sei sehr wichtig.

"Kennenlernen bedeutet subjektive Ängste abzubauen". Ein gesundes Misstrauen dürfe man an den Tag legen, doch das Gehirn sollte immer aktiv sein, meinte Dengel weiter, der als Leiter der Kriminalprävention einige Projekte in Lenkungsgruppen, Schulen und Kindergärten hineingetragen hat. Rudi Kern

Quelle: http://www.sachsenheimerzeitung.de/bz/html/news/artikel_stadt.php4?artikel=3527864

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