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CDU Sachsenheim - Besuch des GKN

Einblick in Atomstrom-Produktion

SACHSENHEIM, 22. NOVEMBER 2008

Mitglieder des CDU-Stadtverbands Sachsenheim besuchen Kernkraftwerk Neckarwestheim
Vor dem Hintergrund der voraussichtlichen Abschaltung von Neckarwestheim I im Jahr 2010 hat sich die CDU über die Anlage informiert.

Wie es in einer Mitteilung des CDU-Stadtverbands Sachsenheim heißt, erzeugen die beiden Kraftwerksblöcke der EnBW in Neckarwestheim rund ein Viertel des Strombedarfs in Baden-Württemberg, was ungefähr dem Verbrauch aller privaten Haushalte entspreche. Die Frage, wie dieser Anteil an der Energieversorgung durch andere Quellen gedeckt werden könnte - möglichst wirtschaftlich und klimafreundlich - ist laut CDU bislang aber nicht beantwortet, der Ausstieg aus der Kernenergie dagegen beschlossene Sache.

Der Ende der 70er Jahre in Betrieb genommene Block I in Neckarwestheim ist ein Druckwasserreaktor mit einer Leistung von 840 Megawatt. Der Wärmeenergietransport vom Reaktorkern zur Turbine erfolgt über zwei voneinander getrennte Kreisläufe. Die Stromerzeugung von Neckarwestheim I erfolgt über Turbinen und Generatoren (Bahnstrom- und Drehstromgenerator). Der Bahnstromgenerator erzeugt entsprechend der Anforderung Wechselspannung mit einer Frequenz von 16,66 Hertz (normales Spannungsnetz: 50 Hertz) und dient zur Versorgung des Oberleitungsnetzes der Deutschen Bahn. Deswegen ist die Deutsche Bahn AG bis heute einer der Gesellschafter des Kernkraftwerkes. Der Ende der 80er Jahre angelaufene Block II in Neckarwestheim verfügt über eine Leistung von 1400 Megawatt.

Die Themen Atomausstieg und Nutzung regenerativer Energien interessierten die Besucher besonders. Als Ersatz böten Offshore-Windräder im Meer und Nutzung von Biomasse Potenzial. Die Windkraft unterliege aber erheblichen Schwankungen, so dass immer konventionelle Kraftwerke oder Kernkraftwerke gebraucht würden, um bei wenig Wind die Versorgung sicherzustellen.

Diese doppelte Investition in Anlagen werde sich auch beim Strompreis niederschlagen. Noch sei nicht absehbar, ob und wann regenerative Energiequellen konkurrenzfähig zum Atomstrom genutzt werden könnten. Weltweit werden laut Angaben der Internationalen Atomenergiebehöde im Moment 36 Kernkraftwerke gebaut, Schweden hat den Ausstieg vom Ausstieg beschlossen.

"Die Verlängerung der Laufzeiten bundesdeutscher Kernkraftwerke ist angesichts des wachsenden weltweiten Energiebedarfs, begrenzter fossiler Reserven und des zunehmenden Klimawandels unerlässlich", erklärte dazu Lars Weydt, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Sachsenheim. bz

Quelle: http://www.sachsenheimer-zeitung.de/bz1/news/stadt_kreis_artikel.php?artikel=3982869

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Information vor Ort: Mitglieder der Sachsenheimer CDU im Kernkraftwerk Neckarwestheim. Foto: Privat

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