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Richtig vererben will gelernt sein

Pressemitteilung vom 25.10.2007

Sachsenheim. Vortragsabend der CDU Sachsenheim mit Notarvertretervertreter Michael Schreiber zum Thema „Testament und Erbrecht“ war gut besucht.

Einen Vortragsabend zum Thema „Testament und Erbrecht“ des CDU Stadtverbandes Sachenheim mit Michael Schreiber fand regen Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger. Rund 40 Zuhöer höten gespannt auf die Ausführungen des Marbacher Notarvertreters zu diesem wichtigen Thema, welches jeden Mitbürger früher oder später betrifft.

Eine Schenkung kann immer nur zu Lebzeiten getätigt werden, eine Erbschaft setzt den Tod des Erblassers voraus. Diesen Unterschied und die wichtigsten juristischen Begriffe im Zusammenhang mit den Themen Erbschaft, Erbfolge, Testament und Erbschaftssteuer erklärte Michael Schreiber auf lebendige Art. Ist kein Testament vorhanden greift die gesetzliche Erbfolge. So mancher Zuhöer war erstaunt, wer da dann etwas erben wird. Selbst wenn ein Testament vorhanden ist gilt in Deutschland das so genannte Pflichtteilsrecht. Dies besagt, dass trotz Testament alle Kinder, Ehepartner und Eltern einen Mindestanteil am Nachlass verlangen können, obwohl der Verstorbene laut Testament sein Vermögen beispielsweise nur dem Ehepartner vermacht hat. Dieses Pflichtteilsrecht beträgt immer 50 % vom gesetzlichen Erbteil und ist ein reiner Geldanspruch; materielles Vermögen kann hier also nicht eingefordert werden.

Eine „Erbengemeinschaft“ bedeutet, dass mehrere gleichberechtigte Personen das Vermögen gemeinsam verwalten. Hier besteht die Prob-lematik darin, dass eine Person alle Entscheidungen blockieren kann, da alle Mitglieder der Erbengemeinschaft Beschlüsse mittragen müssen bzw. es kann ein Mitglied die Teilung des Vermögens beantragen, was letztendlich den Verkauf des Vermögens bedeutet.
Die Neuregelung der Erbschaftssteuer war ein weiterer Punkt, den Michael Schreiber in seinem Vortrag aufgriff. Die bisherige Regelung, dass Grundstücke nicht nach dem Verkehrswert besteuert werden, soll spätestens zum 31.12.2008 fallen. Interessant waren auch die Ausführungen zu den Freibeträgen von Ehepartnern, Kindern, Enkel und anderen Verwandten.
Die Vielschichtigkeit und die komplexen Zusammenhänge bei diesem wichtigen Thema wurden von Michael Schreiber unterhaltsam und in-formativ dargestellt. Der kräftige Applaus des Publikums unterstrich dies nachhaltig.

Nach dem Auftakt im März im Kirbachtal zum Thema Patientenverfügung war dies bereits die zweite Veranstaltung zum Thema demographischer Wandel und seine Auswirkungen in der von der CDU Sachsenheim veranstalteten Vortragsreihe.

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Bildunterschrift:
Stadtverbandsvorsitzender Lars Weydt (links) bedankte sich stellvertretend für das interessierte Publikum bei Michael Schreiber (rechts) mit einem Weinpräsent für den überaus informativen und gelungenen Abend.

(Hinweis: Die Fotos sind für die Presse zur Veröffentlichung freigegeben und können unter http://www.cdu-sachsenheim.de/picture/fotos/cdu_23-10-2007_1.jpg bzw. http://www.cdu-sachsenheim.de/picture/fotos/cdu_23-10-2007_2.jpg heruntergeladen werden.)


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